Die Anfrage kommt mit Gästezahl und Datum. Was fehlt, ist alles andere: Anlieferung, Abholung, Bruchregelung, ob gespült zurückgegeben werden muss. Ein Formular danach ersetzt fünf Nachrichten.
Kunden sind Caterer, Locations und Privatleute — mit völlig unterschiedlichen Ansprüchen. Der eine braucht Konditionen und feste Ansprechpartner, der andere weiß nicht einmal, wie viele Gläser pro Gast man rechnet.
Der Preis pro Gedeck ist die Vergleichsgröße, aber die Nebenkosten entscheiden: Lieferung, Etagen, Wochenendzuschlag, Bruch. Wer das offen aufführt, verliert weniger Aufträge nach dem Angebot.
Von Mai bis September fällt alles auf denselben Samstag. Wer im Januar anfragt, hat die Auswahl; wer im Juni für den nächsten Samstag anfragt, bekommt den Rest. Schreiben Sie auf die Seite, mit welchem Vorlauf üblicherweise reserviert wird und ab wann eine Anfrage verbindlich ist — das erspart die Enttäuschung, die sonst als schlechte Bewertung endet.
Geschirr gehört zur Tischdekoration und ist nicht bloß Transportmittel für Essen. Wenn Sie Serien mischen, Goldrand neben schlichtem Weiß, alte Gläser zu modernem Besteck, dann zeigen Sie es: eingedeckt und fotografiert, nicht freigestellt vor weißem Hintergrund. Eine nach Stil sortierte Galerie verkauft mehr Gedecke als jede Preisliste.
Über die Rückgabe wird am häufigsten gestritten. Wie viele Kisten, bis wann, wer zählt nach, wann kommt die Rechnung für Bruch. Steht das auf der Seite, ruft am Montagmorgen niemand an, um zu verhandeln — und der Lkw steht pünktlich vor der Location, statt um acht auf jemanden mit Schlüssel zu warten.