Der Verlauf ist die Diagnose. Ein einzelner TSH-Wert sagt wenig, drei über zwei Jahre sagen alles, und das System muss sie nebeneinander zeigen können.
Der Laborimport spart die gefährlichste Handarbeit. Werte abzutippen erzeugt Zahlendreher, und ein Zahlendreher in einer Dosisberechnung ist kein Verwaltungsfehler.
Die Dosisanpassung gehört dokumentiert wie ein Rezept. Wer wann von 75 auf 100 Mikrogramm gegangen ist und warum, ist beim nächsten Termin die wichtigste Zeile der Akte.
Die Kontrolle in sechs Monaten muss von selbst erscheinen. Eine chronische Sprechstunde ohne Wiedereinbestellung verliert Patienten, die niemand als verloren bemerkt.
Die Kasse und die Selbstzahlerleistung laufen in derselben Sprechstunde nebeneinander. Zwei Abrechnungswege im selben Termin sauber zu trennen, ist hier die häufigste Fehlerquelle.
Der Brief an die Hausarztpraxis ist Teil der Leistung. Wird er aus den Werten und der Anpassung erzeugt, kostet er zwei Minuten statt zwanzig.