Die Suche ist kurz, ernst und meist nachts: «Bestattung» plus Ort, «Überführung», «Was tun im Todesfall». Wer diese letzte Frage ehrlich beantwortet — welche Papiere, welche Fristen, wen man zuerst anruft — wird gefunden, bevor überhaupt jemand nach einem Anbieter sucht.
Preise sind hier das größte Tabu und die häufigste Suche zugleich. Seit der Pflicht zur Preisliste lässt sich das offen halten: Wer einen ehrlichen Rahmen für Erd-, Feuer- und Seebestattung nennt und erklärt, was Fremdkosten sind, gewinnt Angehörige, die sich sonst schämen zu fragen.
Bestattungsart und Weltanschauung trennen die Suchen mehr als der Ort: Feuerbestattung, Baumbestattung, muslimische oder jüdische Bestattung, Tierbestattung. Wer eine davon wirklich anbietet, sollte sie mit eigener Seite und eigener Erklärung führen.