Warum das Erntedatum so betonen? +
Weil es der eigentliche Qualitätsunterschied ist und weil es fast niemand hinschreibt. Ein Öl aus der letzten Ernte, mit Datum belegt, verkauft sich zu einem Preis, den ein Supermarktregal nie rechtfertigen könnte.
Sollen Verkostungen und Besichtigungen auf die Seite? +
Unbedingt, mit Terminen, Dauer und Preis. Der Besuch ist der wirksamste Weg zum Stammkunden, und er wird gesucht — nur findet man auf den meisten Mühlenseiten kein Wort dazu.
Muss der Versand erklärt werden? +
Ja, weil Öl schwer ist und die Kosten sonst am Ende überraschen. Gebindegrößen, Versandkosten und ab wann versandkostenfrei geliefert wird, gehören sichtbar hin und nicht in die Bestellstrecke.
Verkaufen Sie auch offen zum Abfüllen? +
Wenn ja, gehört es sichtbar hin, denn es bringt Leute jede Woche statt einmal im Jahr. Preis je Liter, ob die eigene Flasche mitgebracht werden darf, welche Gebinde es gibt und an welchen Tagen abgefüllt wird. Das ist der einzige Kanal, bei dem Sie den Kunden persönlich kennenlernen.
Lohnt es sich, die Bio-Zertifizierung zu erklären? +
Das Siegel allein sagt fast nichts, die Erklärung verkauft. Welche Kontrollstelle prüft, was im Hain konkret anders läuft, ob eine geschützte Ursprungsbezeichnung dazukommt und was sie über die Herkunft aussagt. Zwei Absätze rechtfertigen hier vier Euro Unterschied pro Flasche.
Machen Sie Firmengeschenke mit eigenem Etikett? +
Das ist das planbare Geschäft im November und steht auf kaum einer Mühlenseite. Ab welcher Stückzahl, was ein eigenes Etikett kostet, welche Vorlaufzeit nötig ist und ob direkt an mehrere Adressen versendet wird. Eine Einkaufsabteilung sucht genau nach diesen vier Angaben.
Lohnt sich Direktverkauf über die eigene Seite? +
Wenn Versand oder Abholung realistisch organisiert sind, ja — die Marge ist deutlich höher als im Zwischenhandel. Entscheidend ist, den Versand ehrlich zu kalkulieren, nicht ihn zu verschweigen.
Was überzeugt beim Lebensmittelkauf online? +
Herkunft, Erzeuger und Verarbeitung, konkret erzählt. Genau das kann der Supermarkt nicht liefern — und es ist der einzige Grund, warum jemand mehr zahlt.
Lässt sich Versand nach Zone berechnen? +
Nach Gewicht und Postleitzahl, Kühlung separat. Vor dem Warenkorb genannt, ist er keine böse Überraschung mehr.
Müssen die Lebensmittelangaben online stehen? +
Beim Verkauf aus der Ferne ja: Zutaten, Allergene, Nährwerte und Herkunft müssen vor dem Kauf sichtbar sein, nicht erst auf dem Etikett im Paket. Als Seite statt als Bild sind sie außerdem auffindbar.
Muss ich die Texte selbst schreiben? +
Nein. Wir schreiben sie nach einem Gespräch über Ihre Arbeit und Sie korrigieren, was nicht stimmt. Das dauert eine Stunde und ist der Teil, der am meisten verkauft.
Was passiert mit meiner alten Website? +
Wir übernehmen, was funktioniert, und verbessern den Rest. Ihre Inhalte gehen nicht verloren: Wir bauen Ihre Website neu auf — schneller, klarer und mit Online-Shop.
Was ist mit der Datenschutzerklärung? +
Sie gehört dazu, ebenso wie ein Cookie-Hinweis, der nur das lädt, was nötig ist. Wir richten beides ein, statt es als Ihre Aufgabe zu hinterlassen.
Brauche ich überhaupt eine Website, wenn ich Instagram habe? +
Das Profil bringt Aufmerksamkeit, die Website bringt den Auftrag. Wer Ihre Ölmühle sucht, will Preise, Zeiten und einen Weg zu buchen — und findet auf einem Profil selten alles drei.