Sollen wir die Vergütung pro Einheit nennen? +
Eine Spanne hilft mehr, als sie schadet. Der Beirat vergleicht ohnehin drei Angebote; wer als Einziger keine Größenordnung nennt, fliegt oft schon vor dem Gespräch raus. Die Feinheiten klärt man dann in der Verwaltervorstellung.
Lohnt sich ein Eigentümerportal auf der Website? +
Ja, und es ist das stärkste Argument beim Wechsel. Dokumente, Abrechnungen und Schadensmeldung online senken die Anrufe im Büro und sind genau das, was Eigentümer bei der alten Verwaltung vermisst haben.
Wie zeigen wir, dass wir zuverlässig erreichbar sind? +
Mit konkreten Angaben statt Floskeln: Sprechzeiten, Reaktionszeit auf Schadensmeldungen und wer im Notfall erreichbar ist. Erreichbarkeit ist der häufigste Grund für einen Verwalterwechsel — und deshalb Ihr bestes Verkaufsargument.
Wie machen Sie die Abrechnung nachvollziehbar? +
Genau daran scheitern Verwaltungen und werden ausgetauscht. Ob jeder Eigentümer die Belege zu seiner Abrechnung einsehen kann, ob das Gemeinschaftskonto ein Treuhandkonto auf den Namen der Gemeinschaft ist, wann die Jahresabrechnung vorliegt und wie Widersprüche behandelt werden. Wer das beschreibt, gewinnt Beiräte, die schon einmal enttäuscht wurden.
Wer holt die Angebote für eine Sanierung? +
Eine Fassade oder ein Dach entscheidet über Hunderttausende, und die Gemeinschaft will wissen, wie das läuft. Wie viele Angebote Sie einholen, ob Sie Provisionen von Handwerksbetrieben annehmen — die Antwort sollte nein lauten und dastehen —, wer die Bauleitung übernimmt und was sie kostet. Diese Absätze trennen Sie von der Verwaltung, die immer denselben Betrieb schickt.
Was tun Sie bei säumigen Eigentümern? +
Der unangenehmste Teil des Auftrags und der am seltensten beschriebene. Ab wann gemahnt wird, ab welchem Betrag ein Anwalt eingeschaltet wird, wer die Kosten trägt und wie der Beirat informiert wird, ohne dass Namen in der Versammlung fallen. Wer hier ein Verfahren hat, wirkt wie jemand, der die Gemeinschaft schützt.
Wie gewinnt man Mandate über die Website? +
Über den Anlass, nicht über die Selbstdarstellung. Wer erklärt, wie der Fall abläuft, was er ungefähr kostet und wie lange er dauert, wird gefunden — und beim ersten Gespräch bereits ernst genommen.
Wie schnell muss man auf Anfragen reagieren? +
Am selben Tag. Wer vergleicht, schreibt mehrere Kanzleien oder Büros an und nimmt das, das zuerst antwortet — nicht das, das am besten antwortet.
Müssen Pflichtangaben auf die Seite? +
Kammerzugehörigkeit, Berufshaftpflicht und Schlichtungsstelle sind vorgeschrieben — und beruhigen nebenbei.
Kann das Formular Dokumente entgegennehmen? +
Ja, verschlüsselt übertragen und mit Größenbegrenzung. Den Bescheid gleich mitzubekommen, spart drei Mails vor dem Erstgespräch — Mandantendaten gehören trotzdem nie in ein offenes Kontaktformular.
Kümmert ihr euch auch um Domain und Hosting? +
Ja. Wir richten Domain, Hosting und E-Mail für Sie ein und kümmern uns um Technik und Sicherheit. Sie haben einen Ansprechpartner für alles rund um Ihre Hausverwaltung.
Was ist mit Fotos, wenn ich keine habe? +
Wir arbeiten mit dem, was existiert, und sagen ehrlich, wo ein Termin mit einem Fotografen mehr bringt als jedes Stockbild. Für Hausverwaltungen sind eigene Bilder oft das stärkste Argument.
Funktioniert die Website auf dem Handy? +
Ja, und das ist entscheidend: Die meisten Ihrer Kunden kommen vom Handy. Wir bauen Ihre Hausverwaltung zuerst für mobile Geräte — schnell, klar und verkaufsstark.
Brauche ich überhaupt eine Website, wenn ich Instagram habe? +
Das Profil bringt Aufmerksamkeit, die Website bringt den Auftrag. Wer Ihre Hausverwaltung sucht, will Preise, Zeiten und einen Weg zu buchen — und findet auf einem Profil selten alles drei.