Die Haltungsform ist das Produkt. Freiland, Bio, mobile Ställe, Auslauffläche pro Tier — wer das konkret beschreibt und zeigt, verkauft an Leute, die genau deswegen mehr zahlen als im Supermarkt.
Der Kauf ist eine Gewohnheit, kein Einzelfall. Abholzeiten am Hof, feste Liefertage oder ein Abo für jede Woche machen aus einem Besuch einen Rhythmus — und das ist der Unterschied zwischen Direktvermarktung und Hobby.
Gastronomie und Läden sind der zweite Kanal und der planbarere. Mengen, Lieferrhythmus, Preise pro Karton und Kennzeichnung gehören auf eine eigene Seite, weil ein Koch anders kauft als eine Familie.