Die Anlagenkartei ist das Herz des Betriebs. Standort, Antriebstyp, Seriennummer und Einbaudatum entscheiden, ob ein Monteur mit dem richtigen Teil losfährt oder zweimal fährt.
Der Wartungstermin muss von selbst auftauchen. Ein Vertrag mit zwei Terminen im Jahr, der von einer Erinnerung im Kopf abhängt, wird im dritten Jahr stillschweigend nicht mehr erfüllt.
Das Prüfprotokoll gehört zur Leistung. Ein unterschriebenes Blatt je Anlage ist das, was der Kunde bei einem Unfall braucht, und genau das fehlt fast überall im Archiv.
Die Störungsmeldung braucht eine Uhr. Eingang, Ankunft und Freigabe als drei Zeitstempel machen aus einer Zusage über die Reaktionszeit eine belegbare Zahl.
Die Ersatzteile am Fahrzeug sind gebundenes Geld. Ein Lager je Monteur zeigt, welche Teile wirklich gebraucht werden und welche seit zwei Jahren mitfahren.
Die Vertragsverlängerung ist der eigentliche Umsatz. Preisanpassung, Laufzeit und Kündigungsfrist je Kunde sind der Unterschied zwischen einem Bestand und einer Sammlung alter Rechnungen.