Der Terminplan gehört dem Vermieter, nicht dem Betrieb. Ein Eröffnungsdatum, das im Mietvertrag steht, macht jede Verzögerung zu einer Vertragsstrafe statt zu einem Ärgernis.
Die Gewerke blockieren sich gegenseitig. Elektrik vor Trockenbau, Estrich vor Boden: eine Reihenfolge im System verhindert den Tag, an dem zwei Firmen gleichzeitig dastehen.
Der Nachtrag ist die eigentliche Marge. Jede Änderung des Kunden gehört schriftlich und bepreist erfasst, bevor sie gebaut wird, sonst wird sie geschenkt.
Das Material hat Lieferzeiten, die den Plan bestimmen. Wer Bestellung und Liefertermin am Vorgang führt, sieht sechs Wochen vorher, welche Baustelle kippt.
Die Abnahme durch die Behörde ist ein eigener Meilenstein. Prüftermine, Unterlagen und Mängel gehören verwaltet wie ein Auftrag, weil ohne sie niemand öffnen darf.
Die Stunden je Baustelle entscheiden über den nächsten Preis. Wer nicht weiß, wie viele Stunden ein Friseursalon gekostet hat, kalkuliert den nächsten aus dem Gefühl.