Der Kalender ist das Produkt. Wird eine Stunde verlegt, verschiebt sich ein Raum, ein Lehrer und eine Abrechnung zugleich, und genau dort entsteht der meiste Papierkram.
Die Absage kurz vor der Stunde muss eine Regel haben. Vierundzwanzig Stunden vorher gilt sie, danach wird bezahlt: steht das im System, muss es niemand am Telefon aushandeln.
Die Zehnerkarte und die Monatsgebühr vertragen sich schlecht. Wer beides anbietet, braucht ein Konto je Schüler, sonst weiß am Monatsende niemand, wie viele Stunden offen sind.
Die Honorare der Lehrkräfte hängen an den tatsächlich gehaltenen Stunden. Eine Liste, die Anwesenheit und Vergütung aus derselben Quelle zieht, spart jeden Monat einen halben Tag Nachrechnen.
Die Raumbelegung ist bei Gesang eine akustische Frage. Zwei Stimmen nebeneinander stören sich, und wer das im Belegungsplan hinterlegt, verhindert Ärger im Voraus.
Das Vorspiel am Jahresende ist ein eigenes Projekt. Anmeldungen, Reihenfolge, Begleitung und Saalmiete gehören verwaltet wie eine Veranstaltung, nicht wie eine Unterrichtsstunde.