Das Verfahren ist die Suchachse: MAG, WIG, E-Hand, Rohr, Aluminium. Jedes hat eigene Kursdauer, eigene Prüfung und eigene Interessenten — eine Seite je Verfahren wird gefunden, ein Kursprogramm nicht.
Die Prüfung ist das Produkt. Welche Norm, welche Gültigkeit, welche Verlängerung, was sie kostet: wer das erklärt, spricht Leute an, die eine bestimmte Bescheinigung für einen bestimmten Arbeitsplatz brauchen.
Betriebe sind der zweite, ruhigere Kanal: Nachqualifizierung eigener Leute, Verlängerung von Prüfungen, Schulungen im Haus. Andere Ansprache, eigene Seite, Anfrage nach Teilnehmerzahl und Termin.
Die Zugangsvoraussetzungen bremsen mehr Anmeldungen als der Preis. Ob Vorkenntnisse nötig sind, ab welchem Alter, ob Schutzausrüstung gestellt wird, ob es Abend- oder Samstagstermine für Berufstätige gibt und ob eine Förderung möglich ist: Ohne diese Antworten meldet sich niemand an, der noch im Job steht.
Die Werkstatt ist das Argument, das sich online am schwersten zeigen lässt. Wie viele Stunden an der Kabine, wie viele Teilnehmer sich einen Platz teilen, ob Zusatzwerkstoff und Elektroden inbegriffen sind, ob außerhalb der Kurszeiten geübt werden darf. Zahlen dazu wirken stärker als jedes Foto von Funkenflug.
Nach dem Kurs kommt die Frage nach der Arbeit. Welche Betriebe in der Region einstellen, wohin ehemalige Teilnehmer gegangen sind, was im Rohrleitungsbau anders bezahlt wird als in der dünnen Blechfertigung. Ohne Versprechen, aber mit konkreten Branchen — das liest jemand, der wechseln will.