Der Kunde steht auf der Baustelle und braucht ein Teil heute. Wer Bestand, Abholzeiten und eine Telefonnummer sichtbar macht, gewinnt genau den Handwerker, der sonst zum Großhandel fährt.
Gewerbliche Konditionen sind das Geschäft: Kundenkonto, Rechnungskauf, Rabattstaffel, Lieferung auf die Baustelle. Eine Seite für Betriebe bringt Verhältnisse statt Einzelkäufe.
Ersatzteile und ältere Serien sind Ihr Vorteil gegenüber dem Baumarkt. Wer sagt, dass er auch Dichtungen für zwanzig Jahre alte Armaturen besorgt, wird von Leuten gefunden, die genau daran verzweifeln.
Nicht jeder Kunde ist Handwerker. Der Hausbesitzer, der einen tropfenden Wasserhahn selbst tauschen will, kauft kleiner ein, kommt aber wieder — vorausgesetzt, er weiß überhaupt, dass er bei Ihnen kaufen darf. Ein Satz dazu auf der Startseite, mit Öffnungszeiten und Beratung am Tresen, holt Umsatz, den der Versandhandel gar nicht haben will.
Beratung unterscheidet den Fachhandel vom zugestellten Karton: Welcher Speicher reicht für vier Personen, Mehrschichtverbundrohr oder Kupfer, wie stark muss die Druckerhöhungsanlage sein. Zeigt die Seite, dass hier jemand auslegt statt nur ausliefert, kommt die Anfrage mit einem ganzen Bad und nicht mit einer Dichtung.
Auf der Baustelle wird großzügig bestellt, weil Stillstand teurer ist als ein Rest. Deshalb ist die Rücknahme von Übermengen ein echtes Kaufargument: welche Frist, welcher Zustand, was mit Sonderbestellungen geschieht. Schreiben Sie es hin — der Handwerker kalkuliert damit und merkt sich, wer es ihm leicht macht.