Braucht eine Buchhandlung einen eigenen Onlineshop? +
Nicht zwingend. Entscheidend ist, dass man bestellen oder reservieren kann und weiß, wann es da ist. Viele Läden fahren besser mit Reservierung und Abholung als mit einem Versandbetrieb, den sie nebenbei stemmen müssten.
Warum die Lieferzeit so deutlich schreiben? +
Weil sie das einzige Feld ist, auf dem der Wettbewerb nicht gewonnen ist. Der Preis ist gebunden, aber „morgen früh abholbereit" schlägt zwei Tage Versand — und kaum eine Buchhandlung schreibt es hin.
Lohnt sich eine Seite für Schulbücher? +
Für die meisten Läden ist es die umsatzstärkste Seite des Frühjahrs. Listen, Sammelbestellung und Abholtermine an einem Ort ersparen der Buchhandlung im Sommer den halben Tresen.
Bringen Lesungen und Lesekreise etwas? +
Sie sind der Grund, warum jemand eine Buchhandlung als seine bezeichnet. Ein Termin im Monat, kostenlos oder mit Eintritt, der auf den Kauf angerechnet wird, mit Anmeldung über die Seite. Der Kalender ist nebenbei der einzige Inhalt, der eine Buchhandlung regelmäßig in die lokale Presse bringt.
Besorgen Sie auch vergriffene oder fremdsprachige Titel? +
Das ist die Suche, bei der der große Versender aufgibt, und sie wird selten beantwortet. Antiquarische Beschaffung, Importe aus dem englischsprachigen Raum, Titel ohne Bestellnummer im Katalog, und wie lange so etwas dauert. Wer diese Seite hat, bekommt Kundschaft, die nie wieder vergleicht.
Lohnt sich das Geschäft mit Schulen und Bibliotheken? +
Es ist der planbarste Umsatz einer Buchhandlung und steht fast nirgends. Sammelbestellungen, Rechnung an den Träger, Lieferung ins Haus, Ausstattung einer Schulbibliothek und die Frage, ob Sie an Ausschreibungen teilnehmen. Eine Bibliothekarin sucht genau danach und nach nichts anderem.
Brauchen wir einen Onlineshop? +
Meistens nicht. Retouren, Fotos und Pflege kosten mehr, als der Shop einbringt; Verfügbarkeit zeigen und im Laden reservieren lassen bringt denselben Kunden mit einem Bruchteil des Aufwands.
Was bringt am schnellsten Besuche? +
Korrekte Öffnungszeiten, aktuelle Fotos und die geführten Marken. Danach wird gesucht — und das ist die Arbeit eines Nachmittags.
Kann man Warenverfügbarkeit ohne Shop zeigen? +
Vorrätig, bestellbar oder ausverkauft, gepflegt aus dem Panel. Danach suchen die meisten Besucher, nicht nach einem Warenkorb.
Gilt für unseren Shop das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz? +
Für Onlineshops im Verkauf an Verbraucher in der Regel ja, mit Ausnahmen für sehr kleine Unternehmen. Kontraste, Tastaturbedienung und Alternativtexte bauen wir ohnehin ein — das ist billiger als nachrüsten.
Erscheint meine Website auch bei Google? +
Ja. Wir optimieren Ihre Website von Grund auf für Google, damit Kunden Sie finden. Für Top-Platzierungen bei umkämpften Suchen ergänzt gezieltes SEO die Arbeit.
Wem gehört am Ende die Website? +
Ihnen. Domain, Inhalte und Zugänge laufen auf Ihren Namen, damit Sie niemanden um Erlaubnis fragen müssen, wenn Sie einmal etwas ändern wollen.
Was ist mit Fotos, wenn ich keine habe? +
Wir arbeiten mit dem, was existiert, und sagen ehrlich, wo ein Termin mit einem Fotografen mehr bringt als jedes Stockbild. Für Buchhandlungen sind eigene Bilder oft das stärkste Argument.
Was ist mit der Datenschutzerklärung? +
Sie gehört dazu, ebenso wie ein Cookie-Hinweis, der nur das lädt, was nötig ist. Wir richten beides ein, statt es als Ihre Aufgabe zu hinterlassen.