Die Fahrgestellnummer ist der Faden, an dem alles hängt. Verkauf, Zulassung, Garantie und jede Werkstattstunde gehören darunter, sonst gibt es dasselbe Motorrad dreimal im System.
Der Gebrauchtbestand ist gebundenes Kapital mit Verfallsdatum. Standtage je Maschine sichtbar zu machen, ist der einzige Weg, eine Preisentscheidung nicht dem Bauchgefühl zu überlassen.
Die Inzahlungnahme ist eine Rechnung mit zwei Vorzeichen. Ankaufswert, Aufbereitungskosten und erwarteter Verkaufspreis müssen im selben Vorgang stehen, sonst verschwindet die Marge im Rabatt.
Die Werkstatt braucht Zeit als Ware. Ein Termin, der eine Hebebühne und einen Mechaniker gleichzeitig belegt, ist eine Buchung von zwei Ressourcen und nicht ein Eintrag im Kalender.
Das Ersatzteil hängt am Modelljahr. Ein Lager, das Teile nicht nach Baureihe führt, verkauft irgendwann den falschen Bremshebel und bezahlt den Rückversand.
Die Zulassung ist ein Vorgang mit Fristen und fremden Unterschriften. Wer sie als eigenen Schritt führt, übergibt keine Maschine, deren Papiere noch beim Versicherer liegen.