Der erste Suchbegriff ist nie eine Diagnose. «Kann nicht mehr schlafen» und «funktioniere nur noch» stehen vor jedem Fachwort.
Die Anonymität der Suche prägt alles. Hier wird nachts im Inkognito-Fenster gelesen, und eine Seite ohne Formularzwang bekommt den Kontakt, den ein Anmeldeformular vertreibt.
Die Unterscheidung von Psychologe und Psychiater wird ständig gesucht. Wer sie in drei Sätzen erklärt, bekommt genau die Anrufe, die er bedienen kann.
Die Medikamente sind die größte Angst. Ob man sie nehmen muss, wie lange und was sie tun, entscheidet, ob jemand einen Termin macht.
Der Arbeitgeber und die Krankschreibung sind eine eigene Sorge. Wer erklärt, was im Attest steht und was nicht, nimmt eine echte Hürde weg.
Die Online-Sprechstunde hat den Radius aufgelöst. Wer sie anbietet, sollte sagen, was per Video geht und was nicht, statt sie nur zu erwähnen.
Der Angehörige sucht so oft wie der Betroffene. Eine Seite für Eltern, Partner und Kinder ist eine ganze unbesetzte Nachfrage.
Die Erwachsenen-ADHS ist die am schnellsten wachsende Suche des Fachs. Diagnostik im Erwachsenenalter wird täglich getippt und fast nirgends mit einer eigenen Seite beantwortet.
Der Notfall gehört sichtbar auf jede Seite. Wer nicht Notfälle behandelt, sollte die richtige Nummer nennen, und wer sie behandelt, seine eigene.