Das Format entscheidet, ob jemand überhaupt in Frage kommt: Vollzeit, berufsbegleitend, Fernstudium, Wochenendmodell. Wer das nach oben stellt, spart Bewerbern und sich selbst die Gespräche, die an der Zeitfrage scheitern.
Akkreditierung und Anerkennung sind hier die harte Währung. Welche Abschlüsse anerkannt sind, welche Akkreditierungen die Schule hat und was der Titel im Arbeitsmarkt wert ist, wird geprüft, bevor jemand anruft.
Die Investition rechtfertigt sich über den Rückfluss: Wo arbeiten Absolventen, welche Positionen, welches Netzwerk. Konkrete Zahlen und Namen wirken hier stärker als jede Beschreibung des Lehrplans.
Wer unterrichtet, entscheidet mehr als der Lehrplan. Ein Dozent, der seit zwölf Jahren einen Bereich leitet, bringt Fälle mit, die kein Lehrbuch hat, und Kontakte, die nach dem Abschluss weiterwirken. Zeigen Sie die Dozenten mit Foto, aktueller Position und dem Modul, das sie halten, und nennen Sie, wie viele aus der Praxis kommen und wie viele aus der Wissenschaft. Wer nur Titel auflistet, wird mit jeder Fernhochschule verwechselt.
Der Aufnahmeprozess gehört mit Datum auf die Seite. Wann die Bewerbungsfrist endet, wie viele Plätze es gibt, ob es ein Auswahlgespräch gibt und wie lange nach der Bewerbung eine Antwort kommt. Wer im Oktober anfangen will, plant im Februar, und ein Kalender mit drei festen Terminen beantwortet die Frage, die sonst per Mail gestellt wird — und oft gar nicht mehr.