Die Punkte sind das Produkt, nicht der Unterricht. Welche Kammer oder Kommission anerkennt, wie viele Punkte ein Kurs bringt, für welche Berufsgruppe sie zählen und wie lange sie gültig bleiben: Das steht vor dem Lehrplan, weil danach gesucht wird.
Wer im Schichtdienst arbeitet, lernt nachts oder gar nicht. Ob die Inhalte aufgezeichnet sind, wie lange der Zugang bleibt, ob eine Prüfung an einem festen Termin liegt und ob sich ein Modul nachholen lässt, entscheidet über die Anmeldung mehr als der Preis.
Wer unterrichtet, und arbeitet die Person noch am Patienten? Eine Ärztin mit laufender Station und eine hauptberufliche Dozentin sind zwei verschiedene Kurse. Namen, Fachgebiet und Klinik zu nennen, ist hier das stärkste Argument.
Der zweite Kanal ist der Arbeitgeber. Kliniken und Praxen kaufen Fortbildung für ihr Personal, brauchen eine Rechnung, feste Gruppen und einen Termin, der zum Dienstplan passt. Eine eigene Seite dafür bringt zwanzig Anmeldungen statt einer.